Konzeption
- 1. Vorwort
- 2. Wie alles begann
- 3. Rahmenbedingungen
- 4. Lebensbedingungen der Kinder
- 5. Christlicher Auftrag
- 6.
- 6.1. Ziele unserer pädagogischen Arbeit
- 6.1.1. Methodik
- 6.1.2. Wahrnehmungsbereich
- 6.1.3. Motorischer Bereich
- 6.1.4. Grobmotorik
- 6.1.5. Feinmotorik
- 6.1.6. Sprachlicher Bereich
- 6.1.7. Sozial- emotionaler Bereich
- 6.1.8. Umwelt
- 6.1.9. Musischer Bereich
- 6.1.10. Entwicklungsdokumentation
- 6.1.11. Feststellung des Sprachstandes aller 4-Jährigen
- 6.1.12. BISC – Das Bielefelder Screening Verfahren zur Erkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
- 6.2. Ziele im Hinblick auf die Integration behinderter Kinder in unserem Kindergarten
- 6.1. Ziele unserer pädagogischen Arbeit
- 7. Tagesablauf
- 8. Geburtstag
- 9. Schulanfänger
- 10. Arbeit im Team
- 12. Zusammenarbeit mit der Gemeinde
- 13. Zusammenarbeit mit den Eltern
- 14. Gremienarbeit
- 15. Zusammenarbeit mit dem Förderverein
- 16. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
1. Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
die vorliegende Konzeption gibt Ihnen einen Einblick in unsere tägliche Arbeit. Sie
dient der Erläuterung unserer pädagogischen Ziele und stellt Ihnen dabei
speziell unseren Dankerser Kindergarten vor.
Oberstes Prinzip unserer Arbeit ist für uns das Wohl des Kindes.
Wir erheben den Anspruch, zusammen mit dem Träger, den Eltern, dem Presbyterium etc. einen Lebensraum für die Kinder zu schaffen, indem ihnen bestmögliche Förderung zuteil wird.
Alle Beteiligten tragen hierfür ihr entsprechendes Maß an Verantwortung.
Diese Konzeption stellt kein starres Gebilde da, sondern wird von den Beteiligten immer wieder weiterentwickelt.
Wir freuen uns, Ihnen unsere Konzeption vorstellen zu können!
Ihr Kindergarten-Team und Ihr Träger des Kindergartens
Mitwirkende:
Birkholz, Karin (Fachreferentin der Diakonischen Werke für Kindertageseinrichtungen in Minden)
Schellenberg, Sofia (Kindergarten Dankersen)
Korff, Susanne (Kindergarten Dankersen)
Krah, Christa (Kindergarten Dankersen)
Neufeld, Margarita (Kindergarten Dankersen)
Otvodenkov, Lena (Kindergarten Dankersen)
Schick, Bettina (Kindergarten Dankersen)
Telemi, Madeleine (Kindergarten Dankersen)
Stand: September 2011
Was wir heute tun,
entscheidet darüber,
wie die Welt morgen aussieht
(Marie v. Ebner-Eschenbach)
2. Wie alles begann
Die Geschichte des Kindergartens in Dankersen beginnt im Februar 1946 in der baufällig gewordenen alten Schule (einem Bauernhaus). Unter der Leitung von Sigrid Glüer, zwei fest angestellten und drei in Teilzeit beschäftigten „Helferinnen“ werden fast 100 Kinder betreut. Nach sechsjährigem Arbeiten in diesem Haus entsprechen die Räumlichkeiten und hygienischen Verhältnisse nicht mehr den Ansprüchen von Gesundheitsamt, Personal, Eltern und Kindern. Da eine Schließung des Kindergartens nicht in Frage kommt, wird am Sollort ein Grundstück gekauft.
1953 beginnt der Bau eines neuen Hauses. Bereits 1954 kann Superintendent Hevendehl die Schlüssel des neuen Kindergartens an Pastor Glüer übergeben. Für 60 Kinder stehen nun zwei große Gruppenräume, zwei Waschräume und eine Küche zur Verfügung. Außerdem enthält das Haus Wohnungen für die Kindergärtnerinnen und dem Hausmeister. Im Laufe der Jahre reichen die Räumlichkeiten dieser Einrichtung nicht mehr aus allen Dankerser Kindern einen Kindergartenplatz zu bieten. So beginnt man 1973 mit dem Bau der Einrichtung an der Olafstraße.
Mit großem Fest wird diese am 05. Oktober 1974 eingeweiht.Im Sommer 2002 wurde der Kindergarten wegen eines Schimmelpilzes, der anhand einer Messung festgestellt wurde, geschlossen. Seit September 2002 befindet sich die Einrichtung in einer mittelfristigen Unterbringung an der Dankerser Straße 116. Sie heißt nun „Biberburg“.
Nach rund einjähriger Bauzeit fand im März 2005 der Umzug in den neu erbauten Kindergarten an der Dankerser Straße 112 statt. Am 19. Juni 2005 übergab die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, als Bauherrin, das Gebäude, in einer feierlichen und fröhlichen Eröffnungsfeier, an die Kirchengemeinde Dankersen als Träger des Kindergartens. Damit hat seit dem Abbruch des letzten Kindergartens an der Olafstraße eine Odyssee der Kinder ein Ende gefunden, von denen die Älteren in drei Jahren an vier unterschiedlichen Stellen ihre Kindergartenzeit erlebten.
3. Rahmenbedingungen
Der Träger des Kindergartens „Biberburg“ in Dankersen ist die evangelische Kirchengemeinde Dankersen. Es gibt vier Gruppen (eine „gelbe“, „grüne“, „orange“, „blaue“ Gruppe) mit Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren.Im Tagesstättenbereich (45 Stunden) können 20 Kinder aufgenommen werden sowie in der U3Gruppe (unter 3 Jahren) 6 Kinder mit 35 Stunden und 45 Stunden. Der größte Teil der Kinder kommt aus der Kirchengemeinde Dankersen. Die Aufnahmekriterien legt der Rat der Tageseinrichtung in jedem Jahr neu fest.
3.1. Öffnungszeiten
Montags – Freitags:
07:00 Uhr – 12:30 Uhr
14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Tagesstättenbetreuung ( 45 Stunden) durchgängig: 07:00 Uhr – 16:00 Uhr
Die Öffnungszeitenbedarfe werden in jedem Kindergartenjahr für das darauf folgende Jahr schriftlich bei den Eltern erfragt.
3.2. Ferienzeiten
Innerhalb der Schulferien im Sommer schließt der Kindergarten für drei Wochen. In Absprache mit Nachbareinrichtungen wird für die Kinder – die eine dringende Betreuung für diese Zeit brauchen – dort ein Platz zur Verfügung gestellt. Dieses ist frühzeitig in unserem Kindergarten anzuzeigen.Zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Kindergarten geschlossen.
3.3. Personelle Besetzung
Praktikantinnen
Die Arbeit kann durch Jahrespraktikantinnen / Jahrespraktikanten unterstützt werden.
a) Anerkennungspraktikantinnen / -praktikanten zum Ende der Ausbildung
b) Fachoberschulpraktikantinnen / -praktikanten zum Anfang der Ausbildung
Außerdem werden Ihnen immer wieder Schülerinnen / Schüler verschiedener Schulformen in unserem Haus begegnen.
4. Lebensbedingungen der Kinder
4.1. Allgemeine Situation
Nur 5 Kilometer von der Stadt Minden entfernt liegt der Ortsteil Dankersen mit seinem Kindergarten. Die Kinder wachsen in einer ländlichen Umgebung auf.Der größte Teil der Kindergartenkinder wohnt im eigenen Haus mit Garten; etliche mit den Großeltern im Haus zusammen.Viele Kinder leben mit Vater, Mutter, teilweise allein und teilweise mit Geschwistern zusammen.Der Anteil allein erziehender Mütter / Väter ist sehr gering.Überwiegend arbeiten die Väter ganztags, viele Mütter hingegen sind teilzeitbeschäftigt.
4.2. Infrastruktur
Getränkegroßhandel, verschiedene Supermärkte, ein Sportgeschäft, ein Fleischerfachgeschäft, drei Bäckereien, zwei Friseure, verschiedene Arztpraxen, eine Apotheke, eine Tierärztin, ein Bus- und Reiseunternehmen, ein Schuhgeschäft, ein Bastelgeschäft, eine Dachdeckerfirma, ein Möbelgeschäft, zwei Malerbetriebe, ein Einrichtungshaus (ist Tischlerei), ein Beerdigungsinstitut, ein Gardinenfachgeschäft
Außerdem gibt es in Dankersen eine sehr schöne alte Kirche mit dazu gehörendem Gemeindezentrum.Ferner gibt es eine Gesamt- und zwei Grundschulen, viele Vereine und Sportmöglichkeiten für die Familien.Alle Anlaufpunkte können sehr gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Außerdem besteht eine halbstündliche Busverbindung zur Stadt.So ist es für die Kinder einfach, am Nachmittag Verabredungen zu treffen und die freie Zeit mit Freunden und Spielkameraden, in Vereinen oder im Kindergarten zu verbringen.Alle Anlaufpunkte ihrer Kinder erreichen die Eltern ohne ein Auto besitzen zu müssen
5. Christlicher Auftrag
In unserem christlichen Auftrag als evangelischer Kindergarten stehen die Menschen – besonders die Kinder ohne und mit Behinderung – denen wir täglich begegnen im Vordergrund.Wir möchten ihnen einen Raum geben, in dem sie sich angenommen und wohl fühlen.Einen Platz, wo sie Geborgenheit, Vertrauen, Nächstenliebe und Akzeptanz erfahren.Dies geschieht durch das tägliche Miteinander zwischen den Kindern und Erzieherinnen, welches durch Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Verbundenheit geprägt ist. Eine vertrauensvolle Atmosphäre ermöglicht es uns, den Kindern durch Gebete, Liedern, Geschichten und Gespräche den christlichen Glauben zu vermitteln (anlehnend an das Leitbild der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Minden).Gemeinsam mit dem Pastor, Herrn Marczinzik, der Pfarrerin, Frau Rethemeier, der Kindergartenpresbyterin, Frau Jährig, den Kindern und den Erzieherinnen feiern wir einmal im Monat Kindergartengottesdienst.Da wir ein Glied der Gemeinde sind, sehen wir es als unsere Aufgabe, uns in die Gemeindearbeit einzubinden. So gestalten wir mehrmals im Jahr Familiengottesdienste, besuchen mit den Kindern andere Gemeindegruppen und nehmen an Gemeindefesten teil.Ein fester Bestandteil ist es geworden, nach dem Erntedankfest mit den Kindern alte, kranke Menschen unserer Gemeinde zu besuchen, um sie mit dem Gesang der Kinder zu erfreuen.
Alles muss klein beginnen, lass etwas Zeit verrinnen.
Es muss nur Kraft gewinnen und endlich ist es groß.
6.
6.1. Ziele unserer pädagogischen Arbeit
Unsere Einrichtung hat gemäß Kinderbildungsgesetz NRW, kurz KiBiz, wie alle Kindertageseinrichtungen als erste Stufe des Bildungssystems, einen eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag.
Nach dem Gesetz sollen hier laut Kinderbildungsgesetz die Grundlagen für das zukünftige Lernen, wobei Lernen als lebenslanger Prozess zu verstehen ist, gelegt werden. Die Kinder sollen ein Bildungsangebot erfahren, welches auf ihren Entwicklungsmöglichkeiten aufbaut, sowie Entwicklungsrückstände und umweltbedingte Benachteiligungen auszugleichen versuchen.
Mit diesem Ziel haben die Spitzenverbände der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege und die Kirchen als Trägerverbände der Tageseinrichtungen für Kinder, sowie das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder, die Förderung der Kinder durch einen kontinuierlichen Bildungsprozess vereinbart, um den fließenden Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen.
Von besonderer Wichtigkeit für uns als Kindergartenteam und unserer Einrichtung sind folgende Ziele:
a) Wir nehmen die Persönlichkeit jeden einzelnen Kindes wahr und achten sie.
b) Die Kinder sollen sich in unserem Kindergarten wohl und geborgen fühlen, soziale Kontakte knüpfen und pflegen.
c) Wir wollen die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten(Mit dem Kind denken, nicht für das Kind)
d) Die Kinder sollen Selbstbewusstsein und Selbständigkeit erlangen.Wichtig in diesem Punkt sind für uns:
- Mut
- Zuversicht
- Selbstvertrauen
- Angstfreiheit im Umgang mit Neuem „das kann ich schon“
- Umgang und Bewältigung von Misserfolgen – Konflikten
e) Die Kinder sollen ihre Umwelt bewusst erfahren und erleben
6.1.1. Methodik
Wir versuchen unsere Ziele umzusetzen, indem wir die Kinder ganzheitlich in den nachfolgenden Bereichen fördern.
Wir setzen das Spiel hierbei in hoher Bewusstheit ein, denn Lernen geschieht im Spiel und das Kind lernt durch sein Spiel.
Es ist für das Kind ein wichtiger Bestandteil, sich mit der Umwelt auseinander zusetzen und sie zu bewältigen.
Im Spiel drückt das Kind positive Gefühle aus, es bewältigt aber auch Ängste und belastende Erlebnisse. Die Phantasie wird angeregt und ausgelebt.
Um den Kindern ein erfülltes Spiel zu ermöglichen, geben wir ihnen Raum, Material und Zeit, z. B. auf dem Bauteppich, in der Puppenecke, während des Aufenthaltes in der Halle, sowie auf dem Außengelände.
Mit Hilfe entsprechender altersgerechter Spielmöglichkeiten wecken und fördern wir die Fähigkeiten des Kindes. Zum Beispiel im mathematischen, naturwissenschaftlichen, sowie weiteren kognitiven Bereichen.
Für uns Erzieherinnen bedeutet das Spiel die höchste Form des freien Lernens und ist deshalb ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Das Spiel des Kindes ist eine Brücke zur Wirklichkeit
(Bruno Bettelheim)
6.1.2. Wahrnehmungsbereich
(Sehen, Hören, Tasten, Schmecken, Riechen) Sehen, hören, tasten, schmecken und riechen hat nicht nur mit der Aufnahme von Informationen zu tun, sondern mit der Verarbeitung der einfließenden Informationen. Das heißt, ein Kind beobachtet noch nicht so genau und systematisch, bemerkt mehr das Auffällige als das eigentlich Wesentliche. Kurz, seine Wahrnehmungen sind noch sehr stark von seinen Gefühlen geprägt.
Es nimmt wahr, was es wahrnehmen möchte.
Wir möchten die Wahrnehmungsfähigkeiten der Kinder vertiefen. Dies geschieht, indem wir ihnen immer neue, interessante Spielaufgaben stellen, welche ihre Beobachtungsgabe, Konzentration, Unterscheidungsfähigkeit und Lenkung der Aufmerksamkeit herausfordern. Hier fließen ebenfalls Experimente aus allen Alltagsbereichen mit ein.
6.1.3. Motorischer Bereich
Sinnes – und Bewegungshandlungen
bilden die Basis für die Entwicklung
der Intelligenz und den Aufbau logischen Denkens
(Piaget)
6.1.4. Grobmotorik
Die Grobmotorik bedeutet: ganzheitliche Bewegung des Körpers.
Sie beinhaltet die Körperwahrnehmung, das Grundwissen über den Körper, die allgemeine Geschicklichkeit und den Bewegungsdrang.
Wir versuchen die Kinder in ihrer Grobmotorik durch:
- Spielen im Freien
- Spiele und Bewegung im Wald
- Kontinuierliche Bewegungsangebote in der Turnhalle
- Psychomotorische Klein- und Kleinstgruppen
- zu fördern.
6.1.5. Feinmotorik
Zur Feinmotorik gehören u. a. Hand- und Fingergeschicklichkeiten und die visumotorische Koordination (z. B. Blick auf das richten, was ich gerade tue).
Durch:
- matschen
- kneten
- malen
- kleben
- schneiden
- falten
- freier Umgang mit Material
versuchen wir die Konzentrations- und Fingerfertigkeiten individuell auf das einzelne Kind zu fördern.
6.1.6. Sprachlicher Bereich
(bezogen auf die Fähigkeiten des einzelnen Kindes)
Unsere Ziele in der Sprachentwicklung beinhalten:
- die Sprechsicherheit, -freude, -beteiligung
- das Zuhören
- Konflikte verbal lösen
- Seine eigene Meinung äußern
- Fragen, bitten, frei erzählen
Die Spracherziehung fördern wir durch:
- freies Sprechen und zuhören
- singen und reimen
- Bilderbuchbetrachtungen
- Freies Sprechen vor einer großen Gemeinschaft (z. B. Gottesdienste, Stuhlkreis)
- Sprechspiele (z. B. Dinge / Personen beschreiben)
Hiermit helfen wir den Kindern in ihrer Ausdrucksweise und bestärken sie in ihrem Selbstwert- und Wohlgefühl.
| Ich habe dir wehgetan mit einem bissigen Wort Nun nagt es an dir. Es nagt auch an mir. |
||
| Du hast dich gewehrt mit einem bissigem Wort Nun nagt es an mir. Es nagt auch an dir. |
||
| Du bist bös` auf mich Ich bin bös` auf dich Dabei fällt mir das eigentlich furchtbar schwer. Denn: Ich mag dich so sehr. (Ernst A. Ekker) |
6.1.7. Sozial- emotionaler Bereich
In unserer Einrichtung legen wir sehr viel Wert darauf, die Kinder zu sozialem Verhalten zu erziehen.
Für uns heißt das: z. B. die älteren Kinder helfen den Jüngeren beim An- und Ausziehen, unterstützen sie beim Spielen und schwierigen Aufgaben.
Im Laufe ihrer Kindergartenzeit übertragen wir den Kindern immer mehr Verantwortung durch gezielte Aufgaben, wie Informationen an eine andere Gruppe weitergeben, Zuständigkeit für den Frühstückstisch, Blumendienst usw.
Wir möchten die Kinder in ihrer Entscheidungsfähigkeit stärken, sie lehren Kritik zu äußern und auch zu empfangen. Besonders wichtig in diesem Bereich ist für uns die Akzeptanz der eigenen, sowie der anderen Person. Ebenso das miteinander verbundene „Geben und Nehmen“.
Durch das tägliche Miteinander versuchen wir in diesem Bereich unsere Ziele zu erreichen.
6.1.8. Umwelt
Die Umwelt- und Naturerfahrung ist in unserer pädagogischen Arbeit ein weiterer, wesentlicher Punkt.
Da unsere Einrichtung sehr ländlich liegt, bieten sich Möglichkeiten wie:
- Spaziergänge durch das Dorf
- Tiere in unmittelbarer Nähe beobachten
- Pflanzen und Bäume kennenzulernen und sie in ihrem jahreszeitlichen Rhythmus zu beobachten
Dadurch ermöglichen wir den Kindern Erfahrungen in und mit der Natur.
Selbstverständlich beteiligen wir uns mit den Kindern am dualen System (Mülltrennung).
6.1.9. Musischer Bereich
Der musische Bereich beinhaltet die Förderung des rhythmischen Gefühls, des Hörens und der Gehörbildung.
Die Mittel der musikalischen Gestaltung sind Rhythmus, Melodie, harmonische und disharmonische Töne.
Wir führen die Kinder ein in die Welt der Musik durch:
- Sing- und Kreisspiele
- Lieder
- Tänze
Dadurch fördern wir bei den Kindern spielerisch die Kreativität, die Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeit.
6.1.10. Entwicklungsdokumentation
Für ein Gelingen der Unterstützung und Begleitung in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder in unserem Kindergarten, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Elternhaus und der Grundschule wichtig.
Die Zielgerichtete Bildungsarbeit basiert auf der Beobachtung jedes Kindes in seiner jeweiligen Entwicklungsphase.
In einer Entwicklungsdokumentation werden alle Beobachtungen regelmäßig dokumentiert und für den weiteren Entwicklungsprozess des Kindes ausgewertet, wenn die Eltern ihre schriftliche Einverständniserklärung hierfür gegeben haben.
Diese Dokumentation wird vertraulich behandelt und ohne Einwilligung der Eltern nicht an dritte Institutionen z.B. Grundschule, weitergegeben.
Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit im Rahmen von Elterngesprächen Einsicht in die Dokumentation zu nehmen und sich nach Abmeldung der Kinder aus dem Kindergarten aushändigen zu lassen.
Als Grundlage für die Entwicklungsdokumentation haben wir den Beobachtungsbogen „Gelsenkirchener Modell“ gewählt.
6.1.11. Feststellung des Sprachstandes aller 4-Jährigen
Am 01.01.2007 trat der § 36 des Schulgesetzes des Landes NRW in Kraft, welches beinhaltet, dass alle Kinder zwei Jahre vor ihrer Einschulung an einer Feststellung des Sprachstandes teilnehmen.
Eine gut entwickelte Sprachkompetenz ist die Grundlage für erfolgreiche Lern- und Bildungsprozesse.
In enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Grundschule findet die erste Stufe des Verfahrens Delfin 4 im Kindergarten statt. In dieser ersten Stufe wird spielerisch festgestellt ,ob bei den Kindern Förderbedarf besteht. In Gruppen von vier Kindern wird mit einer Erzieherin das von der Universität Dortmund entwickelte Spiel Besuch im Zoo (Biz) gespielt, in dem die unterschiedlichsten Sprachbereiche getestet werden. Eine Grundschullehrerin füllt zeitgleich für jedes Kind einen Protokollbogen aus, der nach Abschluss der Sprachstandsfeststellung ausgewertet wird. Sollte hier ein Förderbedarf festgestellt werden, werden die Kinder mit Eltern in der Stufe 2 zu einem weiteren Test eingeladen und im Nachhinein über die Fördermöglichkeiten im Kindergarten oder bei einer Logopädin informiert.
6.1.12. BISC – Das Bielefelder Screening Verfahren zur Erkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
Ein gewisser Anteil an zukünftigen Schulanfängern entwickelt eine Lese- Rechtschreibschwäche, die den Kindern eine erfolgreiche Schullaufbahn erschweren. Durch BISC können diese Entwicklungsrückstände in Bezug auf das Lesen und Schreiben bereits vor der Einschulung festgestellt werden.
Mit schriftlicher Genehmigung der Eltern findet dieses Testverfahren ca. 10 Monate vor der Einschulung statt und ermöglicht uns zu erkennen, welche Fähigkeiten für das Lesen und Schreiben lernen vorhanden sind. Zeigt die Auswertung des Tests fehlende Komponenten, wird den Kindern ein 20-wöchiges Förderprogramm, HLL (Hören, Lauschen, Lernen) von täglich 10 Minuten angeboten.
6.2. Ziele im Hinblick auf die Integration behinderter Kinder in unserem Kindergarten
Kindern mit Behinderung und Kindern ohne Behinderung bieten wir positive Wirkungsmöglichkeiten und die Möglichkeit Aufgaben unseres Zusammenlebens zu erkennen und demokratische Verhaltensweisen einzuüben.
Die Umsetzung dieses Ziels setzt die intensive Zusammenarbeit in Bezug auf die Rahmenbedingungen, wie Räumlichkeiten, Kinder, Eltern, Träger des Kindergartens und den Mitarbeiterinnen voraus.
Es bleibt ein fortlaufender Prozess eines jeden Beteiligten durch Annäherung, Verstehen und des Miteinanders. Eine „natürlich“ gelebte Gemeinschaft, die Raum bietet vielfältige Erfahrungen des Miteinanders zu Be-greifen und zu Er-leben wie:
- Rücksichtnahme und Toleranz
- Dem Ausprobieren neuer Dinge, wobei sich die Kinder gegenseitig ergänzen und unterstützen
- Öffnung gegenüber des wechselseitigen Lernprozesses
- Erfahren des vertrauensvollen und geborgenem Umgangs im alltäglichen Miteinander
- der Weiterentwicklung auf die ganz individuellen Bedürfnisse ausgerichtet
- Der Entwicklung des Bewusstseins für sich selbst
- Dem Erkennen und Annehmen von Grenzen und Möglichkeiten
- Das Erleben von Stärken, die den aktiven Entwicklungsprozess fördern
Alle Ziele gliedern sich in das Kinderbildungsgesetz des Landes NRW.
Die Ziele sind als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. Kinder ohne Behinderung lernen Hilfen selbstverständlich anzubieten, wo sie nötig sind und Hilfen zu unterlassen, wo sie die Selbständigkeit der Kinder mit Behinderung verringern bzw. eingrenzen.
7. Tagesablauf
Unser Kindergarten ist morgens ab 07:00 Uhr geöffnet.
Kinder, die zwischen 07:00 Uhr und 07:30 Uhr kommen, werden vom Frühdienst betreut.
In der Zeit von 07:30 Uhr bis 08:30 Uhr spielen die Kinder in der Halle oder in den Gruppen.
Wenn um 07:30 Uhr aus jeder Gruppe Mitarbeiterinnen anwesend sind, findet eine Kurzbesprechung des Teams statt. Es werden Informationen weiter gegeben und organisatorische Maßnahmen besprochen.
Um 07:30 Uhr gehen wir in die jeweiligen Gruppen. Die Kinder können aber auch ihr Spiel in der Halle fortsetzen.
Nach einer morgendlichen Absprache innerhalb der Gruppe bestimmen die Kinder selbst mit wem, wo und womit sie spielen. So lernen sie, sich mit bestehenden Spiel- und Gruppenregeln, sowie Gruppenübergreifenden Regeln, auseinanderzusetzen. Sie finden Spielpartner und nehmen so einen festen Platz in der Gruppe ein.
In dieser Phase können die Kinder ihren Spielbedürfnissen nachgehen, verschiedene Dinge ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln.
Gleichzeitig können die Kinder selbst entscheiden, wann und mit wem sie frühstücken möchten.
Den Kindern stehen verschiedene Getränke wie Milch, Kakao und Mineralwasser zur Verfügung. Es ist daher nicht nötig, dass die Kinder von zu Hause ein Getränk mitbringen.
Einmal in der Woche findet ein Gruppenfrühstück statt. Die Kinder brauchen an diesem Tag kein eigenes Frühstück mitbringen. Gemeinsam bereiten wir mit den Kindern ein Frühstücksbuffet, backen Waffeln oder Pfannkuchen, kochen Pudding oder Nudeln.
Im Laufe des Vormittags finden gezielte Angebote wie z. B. spielen, kreatives gestalten, malen, experimentieren, oder nach draußen gehen statt.
Hier werden die verschiedenen Fähigkeiten des Kindes angeregt, gefestigt und gefördert. Diese Aktionen richten sich nach dem Rahmenprojekt, welches jede Gruppe individuell auf die Kinder Ihrer Gruppe entwickelt.
Nach dem gemeinsamen Aufräumen findet als Abschluss des Vormittags entweder ein Stuhlkreis statt, wo wir gemeinsam singen und spielen, eine Geschichte erzählen, oder über das Erlebte vom Vormittag sprechen. Oft beenden wir den Vormittag auch mit einem gemeinsamen Singen oder mit einem Freispiel auf unserem Außengelände.
In der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr werden die Kinder, die 35 oder 25 Stundenkontingente gebucht haben abgeholt.
Tagesstättenbetreuung (45 Stundenbuchung)
Um 12:30 Uhr treffen sich die Tagesstättenkinder zum gemeinsamen Essen im großen Flur an zwei Tischen. Es sind 20 Plätze vorhanden.Die U3 Kinder treffen sich zum Essen um 11.30 Uhr in der blauen Gruppe.Das Mittagessen wird von Mensa KTG Minden geliefert. Der wöchentliche Essensplan hängt für die Eltern sichtbar aus.
Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr, in der Ruhephase, treffen sich die 20 Tagesstättenkinder nach dem Zähne putzen, um eine entspannende Geschichte zu hören oder an einer Meditation teilzunehmen.
Die U3 Kinder werden weiterhin eigenständig in der blauen Gruppe in einer Kleinstgruppe von höchstens 8 Kindern nach dem Essen in der Ruhe- sowie anschließenden Spielphase am Nachmittag betreut.
Am Nachmittag ist unser Kindergarten von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.
Alle Kinder haben die Möglichkeit die Angebote am Nachmittag zu nutzen, die als Vertiefung zum Vormittag zu sehen sind oder sich mit Kindergartenfreunden zu verabreden.
Die Nachmittagsangebote werden den Eltern über einen Aushang im Eingangsbereich wöchentlich bekannt gegeben.
8. Geburtstag
Der Geburtstag ist für jedes Kind ein besonderer Kindergartentag.
Für alle sichtbar trägt es einen Geburtstagskranz oder eine Geburtstagsbrosche.
Zum ersten Kindergartengeburtstag bekommt das Kind ein eigenes Lebenslicht, das zu jedem weiteren Geburtstag entzündet wird.
Das Kind feiert mit seiner Kindergartengruppe und entscheidet selbst, was es gerne an die anderen Kinder verteilen möchte (z. B. Waffeln, Eis, Kuchen, Brote oder eine kleine Süßigkeit). Es kann sich auch ein kleines Geschenk aussuchen und im Stuhlkreis werden je nach Wunsch des Kindes Lieder gesungen, gespielt und gefeiert.
Zur Erinnerung an diesen Tag, gestalten wir mit den Kindern eine Geburtstagskarte.
9. Schulanfänger
Ein fester Bestandteil unserer Nachmittagsangebote, von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, ist der „Schulanfängertreff“.
Um das Zusammengehörigkeitsgefühl der zukünftigen Schulanfänger zu stärken, bieten wir spezifische Angebote in Form von Spielen, Kreatives gestalten, Gesprächen und Ausflügen an zu den entsprechenden Bildungsbereichen des KiBiz.
Unsere Schulanfänger besuchen:
- das Mindener Museum
- die Polizeistation in Minden
- die Sparkasse Minden
- das Puppentheater in Bielefeld
- den Zoo in Osnabrück
und
- die Grundschulen in Dankersen
10. Arbeit im Team
Eine gute, harmonische Teamarbeit ist die Basis für unsere Zusammenarbeit.
Das heißt:
- sich noch besser kennen zu lernen,
- Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen,
- offen zu werden füreinander,
- Stärken und Schwächen zu tolerieren,
- miteinander zu arbeiten
und
- gemeinsam Verantwortung zu tragen.
Dazu gehört unsere wöchentliche Teambesprechung (Donnerstags von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr) in der Gruppenübergreifende Planungen besprochen werden, sowie die morgendlichen Kurzbesprechungen in der Halle.
Wichtig sind auch die Gruppenbesprechungen, in der jede Gruppe einmal in der Woche über interne Gruppenbelange (Planungen Elterngespräche, Beobachtungen etc.) ins Gespräch geht.
Um eine pädagogisch sinnvolle Arbeit leisten zu können, ist es für uns wichtig, kontinuierlich an Fort- und Weiterbildungen sowie an Fachtagungen teilzunehmen.
Außerdem besuchen wir regelmäßig Arbeitskreise, in denen Erzieherinnen aus den Kindergärten Barkhausen, Kleinenbremen, Lerbeck, Meißen und Nammen zusammen kommen, um sich über aktuelle Themen auszutauschen.
12. Zusammenarbeit mit der Gemeinde
Unser Auftrag, die Menschlichkeit Gottes an Kinder und unsere Mitmenschen weiterzugeben, spiegelt sich in der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Kindergarten wieder.
Durch regelmäßigen Informationsaustausch wird die Basis für ein konstruktives Miteinander aller Gruppen gewährleistet.
Neben den dienstlichen Vereinbarungen ist das gelebte christliche Miteinander zwischen Kindergarten und Kirchengemeinde ein sichtbares Zeichen.
Dazu gehören u. a. Kontakte zu den Gruppen der Kirchengemeinde und die schon im Punkt „Unser christlicher Auftrag“ beschriebenen Aktivitäten.
(Anlehnend an das Leitbild der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Minden)
13. Zusammenarbeit mit den Eltern
Der Kindergarten ist eine die Familien ergänzende Einrichtung.
Die Erziehungsberechtigten tragen die erste Verantwortung für ihr Kind. Wir können die Familie nicht ersetzen, sondern Hilfen für die persönliche Entwicklung des Kindes anbieten.
Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist daher ein wichtiger Bestandteil unserer Tätigkeit.
Um die Ziele unserer Arbeit verwirklichen zu können, sind wir auf die Mitarbeit der Eltern angewiesen. Deshalb gibt es in unserer Einrichtung eine Vielzahl von Angeboten bei denen sich die Eltern informieren, beteiligen und mitgestalten können.
- Gespräche
- Aufnahmegespräch
- Elterngespräche beim Bringen und Abholen
- Ausführliche Gespräche nach Terminabsprache
- Elternabende
- Themenelternabende
- Informationselternabende für „neue“ Eltern
- Kennenlernelternabende mit Elternversammlung
- Elternbriefe
- Info-Pinwand
- Rahmenplanaushang
- Buchausstellung
- Eltern-Kind-Aktionen (Bastelnachmittage, Ausflüge, Feste)
- Familiengottesdienste
14. Gremienarbeit
Tageseinrichtungen für Kinder ergänzen die Betreuung und Erziehung in der Familie ,deshalb haben Mütter und Väter das Recht, mitzuwirken.
In allen Tageseinrichtungen können die Eltern in drei Gremien sowie einem übergeordneten Geremium mitwirken:
- in der Elternversammlung
- im Elternbeirat und
- im Rat der Einrichtung.
- übergeordnetes Gremium :Jugendamtselternbeirat Titulierung “Stadtelternrat”
14.1. Elternversammlung
Zur Elternversammlung treffen sich die Erziehungsberechtigten der Kinder einer Einrichtung. Mütter und Väter haben das Recht, vom Träger der Einrichtung Auskunft über alle die Einrichtung betreffenden Angelegenheiten zu verlangen und sich dazu zu äußern. Die Elternversammlung kann auch in der jeweiligen Gruppe stattfinden.
Die Elternversammlung wählt den Elternbeirat
14.2. Elternbeirat
Der Elternbeirat besteht aus Vertretern der Eltern, die von der Elternversammlung gewählt werden. Aus jeder Gruppe sollen Mütter und Väter im Elternrat vertreten sein. Deshalb werden aus jeder Gruppe ein Mitglied und ein Ersatzmitglied gewählt.
Der Elternbeirat arbeitet mit dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften vertrauensvoll zusammen. Er vertritt die Interessen der Eltern gegenüber dem Träger und den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die Eltern sollen wissen, wer ihre Kinder betreut. Deswegen ist der Elternrat bei der Einstellung und der ordentlichen Kündigung von pädagogischen Kräften sowie weiteren Belangen und Planungen zu hören.
Der Elternbeirat tagt bei Bedarf, mindestens jedoch zwei Mal im Jahr.
14.3. Rat der Einrichtung
Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung bildet der Elternbeirat den Rat der Tageseinrichtung.
In ihm beraten die Mitarbeiter die Grundsätze der pädagogischen Arbeit. Dazu gehören auch die Ausstattung der Einrichtung und die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern.
Der Rat der Einrichtung ist ein Beratungsgremium, in dem gemeinsam von den vorgenannten Beteiligten alle die Tageseinrichtung berührenden Fragen besprochen werden sollen, mit dem Ziel der Herstellung von Einvernehmen und gegebenenfalls der Aufgabe, Vereinbarungen möglich zu machen.
Der Rat der Einrichtung tagt mindestens zwei Mal jährlich.
15. Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Der Förderverein ist ein wichtiger Begleiter für unseren Kindergarten.
Viele Veranstaltungen und Aktionen wären ohne die finanzielle Hilfe des Fördervereins nicht möglich. So unterstützt der Förderverein die Kindergartenkinder auf vielerlei Art und Weise.
Zum Beispiel:
- Finanzierung der „Lila Bühne“
- Zuschuss zum „Schwimmkurs der Schulanfänger“
- Fahrt der Schulanfänger zum Theaterbesuch nach Bielefeld
- Geschenke zu verschiedenen Anlässen Nikolaus,Weihnachten
- Kauf von Spiel- und Beschäftigungsmaterial
- Zuschuss zur Abschlussfahrt der Schulanfänger
Ferner bieten die Mitglieder des Fördervereins den Mitarbeiterinnen des Kindergartens ihre praktische Hilfe an.
Zum Beispiel:
Instandsetzung des Außengeländes (neuer Sand usw.)
Sommerfest
Laternenfest
An den in regelmäßigen Abständen stattfindenden Sitzungen des Vereins nehmen zwei Mitarbeiterinnen des Kindergartens teil.
Die Ansprechpartner des Fördervereins finden Sie unter dem Menüpunkt Förderverein
Beitrittserklärungen zum Förderverein erhalten Sie bei Wunsch in unserem Kindergarten.
16. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Um jedes Kind individuell fördern und auffangen zu können, arbeiten wir im Kontakt mit den Eltern mit folgenden Institutionen zusammen:
- Grundschulen
- Polizei
- Deutsches Rotes Kreuz
Darüber hinaus:
- Jugendamt / Allgemeiner Sozialer Dienst
- IFF Interdisziplinäre Frühförderzentren
- Therapeuten wie Logopäden, Ergotherapeuten etc
- Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen
- Sprachheilschule Eickhorst, Sonderpädagogische Schulen Kreis Minden
- Kinderärzten
- Kreiskirchliche Verwaltung
- Referat der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder
- Schulen (Real-Gesamtschule und Leo-Symp-Berufskolleg)
- Gesundheitsamt
16.1. Zusammenarbeit mit den Grundschulen
Zur Dankerser Grundschule sowie der Cornelia Funke Grundschule besteht ein guter Kontakt.
Es findet ein regelmäßiger Austausch zwischen Lehrerinnen, Lehrern und den Mitarbeiterinnen des Kindergartens statt.
Bedingt durch die gesetzliche Vorgabe des Kinderbildungsgesetzes sowie der Feststellung des Sprachstandes aller 4-Jährigen besteht eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Wunsch bei den Kindern das Fundament zu stärken, damit sie erfolgreich in die Schule starten.
Unter anderem erhalten wir jedes Jahr eine Einladung mit den Schulanfängern die Schule kennen zu lernen und eine Pause und eine Unterrichtsstunde zu erleben.
Eine Besonderheit ist, dass in regelmäßigen Abständen Schulkinder am Nachmittag für interessierte Kindergartenkinder vorlesen.
16.2. Zusammenarbeit mit der Polizei
Im Frühjahr kommt ein Beamter der Polizei in den Kindergarten.
Die Schulanfänger sehen einen Film zur Verkehrserziehung. Anschließend macht der Beamte mit ihnen einen Spaziergang zur Schulwegsicherung.
Ferner besuchen die Mitarbeiterinnen mit den Kindern die Polizeiwache an der Marienstraße.
So lernen die Kinder den Arbeitsplatz der Polizisten kennen und hören von ihrem umfangreichen Aufgabengebiet.
Dieser Besuch ist sehr interessant und bereitet den Kindern viel Spaß. Andererseits werden auch möglicherweise vorhandene Ängste abgebaut.
Seit 2007 werden die Schulanfänger zu einem Weihnachtskonzert mit Ralf Niersmann unter dem Thema “Sicher durch die Weihnachtszeit”, ins Mindener Stadttheater eingeladen.
16.3. Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz
Seit Jahren ist es eine Tradition, dass die Kindergartenkinder zur Adventsfeier am 1. Advent beim DRK eingeladen werden.
Hierfür basteln die Kinder im Kindergarten Adventsschmuck und schmücken damit verschiedene Tannenbäume.
In Begleitung des Posaunenchors singen sie Adventslieder für die Gäste.
Zur Belohnung überreicht der Nikolaus jedem Kind eine Überraschung.
16.4. Zusammenarbeit mit der Feuerwehr
Die Schulanfängerkinder werden von der freiwilligen Feuerwehr zur Brandschutzerziehung im Kindergarten besucht. Im Vorfeld erlernen sie mit den Erzieherinnen das richtige verhalten im Brandfall. Die Feuerwehr vertieft dieses während einer Übungseinheit.Innerhalb dieser Übung dürfen die Kinder ein Feuerwehrwagen “inspizieren” und lernen die Arbeit der Feuerwehr kennen.Zum Abschluss besuchen die Kinder die Feuerwehrhauptwache in Minden.