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Konzeption

1. Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,
die vorliegende Konzeption gibt Ihnen einen Einblick in unsere tägliche Arbeit. Sie
dient der Erläuterung unserer pädagogischen Ziele und stellt Ihnen dabei
speziell unseren Dankerser Kindergarten vor.

Oberstes Prinzip unserer Arbeit ist für uns das Wohl des Kindes.
Wir erheben den Anspruch, zusammen mit dem Träger, den Eltern, dem Presbyterium etc. einen Lebensraum für die Kinder zu schaffen, indem ihnen bestmögliche Förderung zuteil wird.
Alle Beteiligten tragen hierfür ihr entsprechendes Maß an Verantwortung.
Diese Konzeption stellt kein starres Gebilde da, sondern wird von den Beteiligten immer wieder weiterentwickelt.
Wir freuen uns, Ihnen unsere Konzeption vorstellen zu können!
Ihr Kindergarten-Team und Ihr Träger des Kindergartens

Mitwirkende:

Mitwirkende :

Mitarbeiterinnen des Kindergartens :

Bettina Schick

Margarita Neufeld, Christa Krah

Madeleine Telemi, Renate Seiler,

Sofia Schellenberg, Susanne Korff,

Frieda Martens, Kira Meya, Anke Röttcher

 

/ Stand Januar 2015 ist berücksichtig

Was wir heute tun,
entscheidet darüber,
wie die Welt morgen aussieht
(Marie v. Ebner-Eschenbach)

2. Wie alles begann

Die Geschichte des „Kindergartens“ in Dankersen beginnt im Februar 1946 in der baufällig gewordenen alten Schule (einem Bauernhaus).

Unter der Leitung von Sigrid Glüer, zwei fest angestellten und drei in Teilzeit beschäftigten „Helferinnen“ werden fast 100 Kinder betreut.

Nach sechsjährigem Arbeiten in diesem Haus entsprechen die Räumlichkeiten und hygienischen Verhältnisse nicht mehr den Ansprüchen von Gesundheitsamt, Personal, Eltern und Kindern.

Da eine Schließung des Kindergartens nicht in Frage kommt, wird am Sollort ein Grundstück gekauft.

1953 beginnt der Bau eines neuen Hauses.

Bereits 1954 kann Superintendent Hevendehl die Schlüssel des neuen Kindergartens an Pastor Glüer übergeben.

Für 60 Kinder stehen nun zwei große Gruppenräume, zwei Waschräume und  eine Küche zur Verfügung. Außerdem enthält das Haus Wohnungen für die Kindergärtnerinnen und dem Hausmeister.

Im Laufe der Jahre reichen die Räumlichkeiten dieser Einrichtung nicht mehr aus allen Dankerser Kindern einen Kindergartenplatz zu bieten.

So beginnt man 1973 mit dem Bau der Einrichtung an der Olafstraße.

Mit großem Fest wird diese am 05. Oktober 1974 eingeweiht. Leiterin ist Heike Harke.

Im Sommer 2002 wurde der Kindergarten wegen eines Schimmelpilzes, der anhand einer Messung festgestellt wurde, geschlossen.

Ab September 2002 befindet sich die Einrichtung in einer mittelfristigen Unterbringung an der Dankerser Straße 116.

Sie heißt nun Ev.Kindergarten Dankersen„Biberburg“.

Nach rund  1jähriger Bauzeit fand im  März 2005 der  Umzug in den Neuerbauten Kindergarten an der Dankerserstraße 112 statt .Am 19.Juni 2005 übergab die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft ,als Bauherrin, das Gebäude ,in einer feierlichen und fröhlichen Eröffnungsfeier, an die Kirchengemeinde Dankersen als Träger des Kindergartens. Leiterin ist zu diesem Zeitpunkt Sabine Edler. Damit hat seit dem Abbruch des letzten Kindergartens an der Olafstraße eine Odyssee der Kinder ein Ende gefunden, von denen die Älteren in drei Jahren an vier unterschiedlichen Stellen ihre Kindergartenzeit erlebten.

3.Rahmenbedingungen

Der Träger der Kindertageseinrichtung„Biberburg“ in Dankersen ist die evangelische Kirchengemeinde Dankersen.

Mit zunehmender Übermittagbetreuung und der Aufnahme, ab Sommer 2010,  von zweijährigen Kindern wird der Kindergarten Gesetzeskonform zu einer Kindertageseinrichtung.

Es gibt 3,5 Gruppen (eine „grüne“, „orange“, „blaue“  „gelbe „Gruppe) mit  80 Kindern im Alter von 2 Jahren bis zur Schulpflicht.

Mit Beginn des Kindergartenjahres 2010/2011 bieten wir sechs Kindern ab zwei Jahren einen Kindergartenplatz.

Zum Kindergartenjahr 2008/2009  werden erstmals 20 Kinder mit 45 Wochenstunden und seit dem Kindergartenjahr 2013/2014  25 Kinder mit 45 Wochenstunden sowie 13 Kinder mit 35 Wochenstunden im Block, über Mittag betreut.

.Der größte Teil der Kinder kommt aus der Kirchengemeinde Dankersen.Bei freien Platzkapazitäten können weitere Kinder  zumeist vom rechten Weserufer aufgenommen werden.Die Aufnahmekriterien legt der Rat der Kindertageseinrichtung in  jedem Jahr neu fest.

3.1.    Öffnungszeiten

Montags – Freitags:               07:00 Uhr        –           12:30 Uhr

14:00 Uhr        –           16:00 Uhr

35 Stunden Blockbetreuung durchgängig von      07:oo Uhr bis 14:00 Uhr

45 Stundenbetreuung            durchgängig von     07.00 Uhr  bis 16:00 Uhr

Die Öffnungszeitenbedarfe werden in jedem Kindergartenjahr für das darauf folgende Jahr schriftlich bei den Eltern erfragt.

 

3.2.    Ferienzeiten

Innerhalb der Schulferien im Sommer schließt die Kindertageseinrichtung für drei Wochen.

In Absprache mit Nachbareinrichtungen wird für die Kinder – die eine dringende Betreuung für diese Zeit brauchen – ein Platz zur Verfügung gestellt. Dieses ist frühzeitig in unserer Kindertageseinrichtung anzuzeigen.

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist unsere Kindertageseinrichtung geschlossen.

 

  • Personelle Besetzung im Kindergartenjahr 2015 / 2016

Leiterin                            Bettina Schick              35 Stunden  mit Stundenanteilen am Kind

Sprachförderung  nach Delfin 4 und zusätzl.Sprachförderung  Sarah Duffert     6 Stunden

Grüne Gruppe:

Gruppenleitung    Christa Krah    Erzieherin und Heilpädagogin            39 Stunden

Frau Krah ist im Leitungsteam als Mitarbeitervertretungs-Vorsitzende

2.Fachkraft           Sofia Schellenberg  Erzieherin                                   33 Stunden

 

Orange Gruppe:

Gruppenleitung    Renate Seiler         Erzieherin                                     39 Stunden

Ergänzungskraft  Susanne Korff      Kinderpflegerin                              39 Stunden

Blaue Gruppe:

Gruppenleiterin  Margarita Neufeld   Erzieherin                                 35 Stunden

Frau Neufeld ist im Leitungsteam Abwesenheitsvertretung von Frau Schick

2.Fachkraft         Frieda Martens       Erzieherin                                 32Stunden

3.Fachkraft         Nina Wink            zur Vertretung                              39Stunden

Freitags              Anke Röttcher          Erzieherin                                  5,00  Stunden

Donnerstag und Freitag Essen und Ruhephase  Sarah Duffert           5  Stunden

 

Gelbe Gruppe ( halbe Gruppe ) Integrationsgruppe

Gruppenleitung Madeleine Telemi        Erzieherin                                   32,5 Stunden

Integrationskraft Kira Meya             Erzieherin/B.A.Sonderpädagogin    39 Stunden

2.Integrationskraft Maren Kolbe       Erzieherin                                        18 Stunden

Praktikantin im Anerkennungsjahr zur Erzieherin                                    39Stunden

Unsere Kindertageseinrichtung wird gehegt und gepflegt von zwei Reinigungskräften,Frau Kuhlmann und Frau Bergmann, mit je 10 Stunden.Desweiteren ergänzt unsere Kindertageseinrichtung Frau Buck als Küchenhilfe für das Mittagsgeschirr mit 7,5 Stunden in der Woche

Praktikantinnen

Die Arbeit kann durch Jahrespraktikantinnen / Jahrespraktikanten unterstützt werden.

  1. Anerkennungspraktikantinnen / -praktikanten zum Ende der Ausbildung
  2. Fachoberschulpraktikantinnen / -praktikanten zum Anfang der Ausbildung
  3. Soziales und Gesundheitswesen Praktikantinnen Ausbildung mit integrierten Schulabschlüssen

Außerdem werden Ihnen immer wieder Schülerinnen / Schüler verschiedener Schulformen in unserem Haus begegnen.

 

  1. Lebensbedingungen der Kinder

4.1.    Allgemeine Situation:

Nur 5 Kilometer von der Stadt Minden entfernt liegt der Ortsteil Dankersen mit seiner Kindertageseinrichtung Die Kinder wachsen in einer ländlichen Umgebung auf.

Der größte Teil der Kinder wohnen im eigenen Haus mit Garten; etliche mit den Großeltern im Haus zusammen.Viele Kinder leben mit Vater, Mutter, teilweise allein und teilweise mit Geschwistern zusammen.Der Anteil allein erziehender Mütter / Väter ist gering, nimmt allerdings kontinuierlich zu.Überwiegend arbeiten die Väter ganztags, viele Mütter hingegen sind teilzeitbeschäftigt. Eine Änderung zeichnet sich ab, indem in immer mehr Familien beide Eltern Vollzeit arbeiten.

4.2.    Infrastruktur:

Trotz der ländlichen Umgebung besteht eine gute Infrastruktur. Es gibt folgende Einkaufsmöglichkeiten:

  • Getränkegroßhandel
  • Verschiedene Supermärkte
  • ein Sportgeschäft
  • ein Fleischerfachgeschäfte
  • zwei Bäckereien
  • zwei Friseure
  • ein Blumengeschäft
  • verschiedene Arztpraxen, Therapeuten, Gesundheitszentrum
  • eine Apotheke
  • eine Tierärztin
  • ein Bus- und Reiseunternehmen
  • zwei Textildiscounter
  • ein Drogeriemarkt
  • eine Dachdeckerfirma
  • ein Discounter für unterschiedliche Bedarfe
  • ein Beerdigungsinstitut
  • zwei Malerbetriebe
  • verschiedene Wellnessangebote
  • zwei Banken
  • ein Jugendzentrum „Die alte Schmiede“
  • Sportverein GWD Dankersen
  • DRK
  • Altenheim mit Seniorenwohnungen und Pflegedienst

Außerdem gibt es in Dankersen eine sehr schöne alte Kirche mit dazu gehörendem Gemeindezentrum.Ferner gibt es eine Dependance Gesamtschule und zwei Grundschulen, viele Vereine und Sportmöglichkeiten für die Familien.

Alle Anlaufpunkte können sehr gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Außerdem besteht eine halbstündliche Busverbindung zur Stadt.

So ist es für die Kinder einfach, am Nachmittag Verabredungen zu treffen und die freie Zeit mit Freunden und Spielkameraden, in Vereinen oder in unserer Kindertageseinrichtung zu verbringen. Alle Anlaufpunkte ihrer Kinder erreichen die Eltern ohne ein Auto besitzen zu müssen.

  1. Christlicher Auftrag

In unserem christlichen Auftrag als evangelische Kindertageseinrichtung stehen die Menschen – besonders die Kinder ohne und mit Behinderung – denen wir täglich begegnen im Vordergrund.Wir möchten ihnen einen Raum geben, in dem sie sich angenommen und wohl fühlen.Einen Platz, wo sie Geborgenheit, Vertrauen, Nächstenliebe und Akzeptanz erfahren.Dies geschieht durch das tägliche Miteinander zwischen den Kindern und Erzieherinnen, welches durch Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Verbundenheit geprägt ist.Eine vertrauensvolle Atmosphäre ermöglicht es uns, den Kindern durch Gebete, Liedern, Geschichten und Gespräche den christlichen Glauben zu vermitteln (anlehnend an das Leitbild der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Minden).

Gemeinsam mit dem Pfarrer, Herrn Marczinzik, Pfarrerin, Frau Rethemeier, der Kindergartenpresbyterin, Frau Jährig, den Kindern und den Erzieherinnen feiern wir einmal im Monat Kindergartengottesdienst.

Da wir ein Glied der Gemeinde sind, sehen wir es als unsere Aufgabe, uns in die Gemeindearbeit einzubinden.

So gestalten wir mehrmals im Jahr Familiengottesdienste, besuchen mit den Kindern andere Gemeindegruppen und nehmen an Gemeindefesten teil.

Ein fester Bestandteil ist es nach dem Erntedankfest mit den Kindern alte und kranke Menschen unserer Gemeinde zu besuchen, um sie mit dem Gesang der Kinder zu erfreuen.

 

„Alles muss klein beginnen,lass etwas Zeit verrinnen.Es muss nur Kraft gewinnenUnd endlich ist es groß.“     
  „Jedes Kind hat das Rechtzu lachen, zu spielen,zu träumen, zu lieben,anderer Ansicht zu sein,vorwärts zu kommen, um sich zu verwirklichen.“

 

  
       „So lange die Kindernoch klein sind,gib ihnen tiefe Wurzeln.Wenn sie älter geworden sind,

gib ihnen Flügel.“

(Verfasser unbekannt)

 

  1. a Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Unsere Einrichtung hat gemäß Kinderbildungsgesetz NRW, kurz KiBiz, wie alle Kindertageseinrichtungen als erste Stufe des Bildungssystems, einen eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag.

Nach dem Gesetz sollen hier laut Kinderbildungsgesetz die Grundlagen für das zukünftige Lernen, wobei Lernen als lebenslanger Prozess zu verstehen ist, gelegt werden. Die Kinder sollen ein Bildungsangebot erfahren, welches auf ihren Entwicklungsmöglichkeiten aufbaut, sowie Entwicklungsrückstände und umweltbedingte Benachteiligungen auszugleichen versucht.

Mit diesem Ziel haben die Spitzenverbände der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege und die Kirchen als Trägerverbände der Tageseinrichtungen für Kinder, sowie das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder, die Förderung der Kinder durch einen kontinuierlichen Bildungsprozess vereinbart, um den fließenden Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen.

Von besonderer Wichtigkeit für uns als Mitarbeiterinnen in unserer Kindertageseinrichtung sind folgende Ziele:

 

  1. Wir nehmen die Persönlichkeit jeden einzelnen Kindes wahr und achten sie.
  2. Die Kinder sollen sich in unserer Kindertageseinrichtung wohl und geborgen fühlen, soziale Kontakte knüpfen und pflegen.
  3. Wir wollen die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten

(Mit dem Kind denken, nicht für das Kind)

  1. Die Kinder sollen Selbstbewusstsein und Selbständigkeit erlangen.

Wichtig in diesem Punkt sind für uns:

  • Mut
  • Zuversicht
  • Selbstvertrauen
  • Angstfreiheit im Umgang mit Neuem „das kann ich schon
  • Umgang und Bewältigung von Misserfolgen – Konflikten

 

  1. Die Kinder sollen ihre Umwelt bewusst erfahren und erleben

 

6.1.    Methodik

Wir versuchen unsere Ziele umzusetzen, indem wir die Kinder ganzheitlich in den nachfolgenden Bereichen fördern.

Wir setzen das Spiel  hierbei in hoher Bewusstheit ein, denn Lernen geschieht im Spiel und das Kind lernt durch sein Spiel.

Es ist für das Kind ein wichtiger Bestandteil, sich mit seiner Umwelt auseinander zusetzen und sie zu bewältigen.

Im Spiel drückt das Kind positive Gefühle aus, es bewältigt aber auch Ängste und belastende Erlebnisse. Die Phantasie wird angeregt und ausgelebt.

Um den Kindern ein erfülltes Spiel zu ermöglichen, geben wir ihnen Raum, Material und Zeit, z. B. auf dem Bauteppich, in der Puppenecke, während des Aufenthaltes in der Halle, sowie auf dem Außengelände.

 

Mit Hilfe entsprechender altersgerechter Spielmöglichkeiten und-Materialien wecken und fördern wir die Fähigkeiten des Kindes. Z.B. im mathematischen, naturwissenschaftlichen,  sowie weiteren kognitiven Bereichen.

 

Für uns Erzieherinnen bedeutet das Spiel die höchste Form des freien Lernens und ist deshalb ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

 

Das Spiel des Kindes

                                      ist eine Brücke

                                      zur Wirklichkeit

                                      (Bruno Bettelheim)

6.2.    Wahrnehmungsbereich

(Sehen, Hören, Tasten, Schmecken, Riechen)

Sehen, hören, tasten, schmecken und riechen hat nicht nur mit der Aufnahme von Informationen zu tun, sondern mit der Verarbeitung der einfließenden Informationen. Das heißt, ein Kind beobachtet noch nicht so genau und systematisch, bemerkt mehr das Auffällige als das eigentlich Wesentliche. Kurz, seine Wahrnehmungen sind noch sehr stark von seinen Gefühlen geprägt.

Es nimmt wahr, was es wahrnehmen möchte.

Wir möchten die Wahrnehmungsfähigkeiten der Kinder vertiefen. Dies geschieht, indem wir ihnen immer neue, interessante Spielaufgaben stellen, welche ihre Beobachtungsgabe, Konzentration, Unterscheidungsfähigkeit und Lenkung der Aufmerksamkeit herausfordern. Hier fließen ebenfalls Experimente mit ein aus allen Alltagsbereichen.

 

6.3.    Motorischer Bereich

„Sinnes – und Bewegungshandlungen

                                      bilden die Basis für die Entwicklung

                                      der Intelligenz und den Aufbau logischen Denkens“

                                      (Piaget)

6.4.    Grobmotorik

Die Grobmotorik bedeutet: ganzheitliche Bewegung des Körpers.

Sie beinhaltet die Körperwahrnehmung, das Grundwissen über den Körper, die allgemeine Geschicklichkeit und den Bewegungsdrang.

Wir versuchen die Kinder in ihrer Grobmotorik durch:

  • Spielen im Freien
  • Spiele und Bewegung im Wald
  • Kontinuierliche Bewegungsangebote in der Turnhalle
  • Psychomotorische Klein und Kleinstgruppen

 

 6.5.    Feinmotorik

Zur Feinmotorik gehören u. a. Hand- und Fingergeschicklichkeiten und die visumotorische Koordination (z. B. Blick auf das richten, was ich gerade tue).

Unter Anderem durch :

  • matschen
  • kneten
  • malen
  • kleben
  • schneiden
  • falten
  • freier Umgang mit Material

versuchen wir die Konzentrations- und Fingerfertigkeiten individuell auf das einzelne Kind zu fördern. 

6.6.    Sprachlicher Bereich

(bezogen auf die Fähigkeiten des einzelnen Kindes)

Unsere Ziele in der alltagsintegrierten Sprachförderung beinhalten:

die Sprechsicherheit, – Freude, – Beteiligung

  • das Zuhören
  • Konflikte verbal lösen
  • Seine eigene Meinung äußern
  • Fragen, bitten, frei erzählen

 

Die Spracherziehung fördern wir  unter anderem durch:

  • freies Sprechen und zuhören
  • singen und reimen
  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Freies Sprechen vor einer großen Gemeinschaft (z. B. Gottesdienste, Stuhlkreis)
  • Sprechspiele (z. B. Dinge / Personen beschreiben)

Hiermit helfen wir den Kindern in ihrer Ausdrucksweise und bestärken sie in ihrem Selbstwert- und Wohlgefühl.

Bissige Wörter !
Ich habe dir wehgetan mit einem bissigen WortNun nagt es an dir.Es nagt auch an mir.
Du hast dich gewehrt mit einem bissigem WortNun nagt es an mir.Es nagt auch an dir.
Du bist bös` auf michIch bin bös` auf dichDabei fällt mir das eigentlich furchtbar schwer.Denn: Ich mag dich so sehr. (Ernst A. Ekker)

 6.7.    Sozial- emotionaler Bereich

In unserer Kindertageseinrichtung legen wir sehr viel Wert darauf, die Kinder zu sozialem Verhalten zu erziehen.

Für uns heißt das: z. B. die älteren Kinder helfen den Jüngeren beim An- und Ausziehen, unterstützen sie beim Spielen und schwierigen Aufgaben.

Im Laufe ihrer Zeit  bei uns übertragen wir den Kindern immer mehr Verantwortung durch gezielte Aufgaben, wie Informationen an eine andere Gruppe weitergeben, Zuständigkeit für den Frühstückstisch, Blumendienst usw.

Wir möchten die Kinder in ihrer Entscheidungsfähigkeit stärken, sie lehren Kritik zu äußern und auch zu empfangen. Besonders wichtig in diesem Bereich ist für uns die Akzeptanz der eigenen, sowie der anderen Person. Ebenso das miteinander verbundene „Geben und Nehmen“.

Durch das tägliche Miteinander versuchen wir in diesem Bereich unsere Ziele zu  erreichen.

Unsere Kinder werden in viele Entscheidungsprozesse einbezogen und lernen so für sich und andere eine gerechte angemessene Entscheidung zu treffen. Die Partizipation der Kinder ist Bestandteil unserer täglichen Arbeit. 

6.8.    Umwelt

Die Umwelt- und Naturerfahrung ist in unserer pädagogischen Arbeit ein weiterer, wesentlicher Punkt.

Da unsere Kindertageseinrichtung ländlich liegt, bieten sich Möglichkeiten wie:

  • Spaziergänge durch das Dorf
  • Tiere in unmittelbarer Nähe beobachten
  • Pflanzen und Bäume kennenzulernen und sie in ihrem jahreszeitlichen Rhythmus zu beobachten
  • Waldnachmittag

Dadurch ermöglichen wir den Kindern Erfahrungen in und mit der Natur.

Selbstverständlich beteiligen wir uns mit den Kindern am dualen System

(Mülltrennung).

6.9.    Musischer Bereich

Der musische Bereich beinhaltet die Förderung des rhythmischen Gefühls, des Hörens und der Gehörbildung, sowie des Sprechens.

Die Mittel der musikalischen Gestaltung sind Rhythmus, Melodie, harmonische und disharmonische Töne.

Wir führen die Kinder ein in die Welt der Musik unter anderem durch:

  • Sing- und Kreisspiele
  • Lieder
  • Tänze

Dadurch fördern wir bei den Kindern spielerisch die Kreativität, die Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeit.

Desweiteren  stellen wir der Integrativen Kunst und Musikschule wöchentlich am Nachmittag Räumlichkeiten zur Verfügung

6.10 Entwicklungsdokumentation

Für ein Gelingen der Unterstützung und Begleitung in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder in unserer Kindertageseinrichtung, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtung, Elternhaus und den Grundschulen wichtig.Die zielgerichtete Bildungsarbeit basiert auf der Beobachtung jedes Kindes in seiner jeweiligen Entwicklungsphase.In unserer  Entwicklungsdokumentation ,dem Münsteraner Entwicklungsbogen,werden alle Beobachtungen regelmäßig dokumentiert und für den weiteren Entwicklungsprozess des Kindes ausgewertet, wenn die Eltern ihre schriftliche Einverständniserklärung hierfür gegeben haben.Diese Dokumentation wird vertraulich behandelt und ohne Einwilligung der Eltern nicht an dritte Institutionen z.B. Grundschule, weitergegeben.Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit im Rahmen von Elterngesprächen Einsicht in die Dokumentation zu nehmen und sich nach Abmeldung der Kinder aus der Kindertageseinrichtung aushändigen zu lassen.Als Grundlage für die Entwicklungsdokumentation haben wir den Beobachtungsbogen „Münsteraner Entwicklungsbogen“ gewählt.Des weiteren führen wir mit jedem einzelnen Kind einen Fotoordner. In diesem EBIBO Ordner, Entwicklungsdokumentationsbilderbogen , befinden sich, mit dem Kind gemeinsam beschriftete Fotos aus dem Tagesablauf sowie gebastelte Werke.

 

 6.11 Feststellung des Sprachstandes aller 4Jährigen

Am 01.01.2007 trat der §36 des Schulgesetzes des Landes NRW in Kraft, welches beinhaltet, dass alle Kinder zwei Jahre vor ihrer Einschulung an einer Feststellung des Sprachstandes teilnehmen. In enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Grundschule findet die erste Stufe des Verfahrens Delfin 4  im Kindergarten statt. In dieser ersten Stufe wird spielerisch festgestellt, ob bei den Kindern Förderbedarf besteht. In Gruppen von vier Kindern wird mit einer Erzieherin das von der Universität unterschiedlichsten Sprachbereiche getestet werden. Eine Grundschullehrerin Dortmund entwickelte Spiel Besuch im Zoo (Biz) gespielt, in dem die füllt zeitgleich für jedes Kind einen Protokollbogen aus, der nach Abschluss der Sprachstandsfeststellung ausgewertet wird. Sollte hier ein Förderbedarf festgestellt werden, werden die Kinder mit Eltern in der Stufe 2 zu einem weiteren Test eingeladen und im Nachhinein über die Fördermöglichkeiten im Kindergarten oder bei einer Logopädin informiert.

In unserer Einrichtung bieten wir die Sprachfördergruppe nach Delfin 4 unsere „Sprachlis“ an. In Kleinstgruppen von 2 bis 4 Kindern findet eine Sprachförderung entsprechend der unterschiedlichen Sprachentwicklungsständen statt.

Delfin 4 ist nun am auslaufen.

Die letzten beiden Förderjahre nach Delfin 4 haben begonnen.

Seit August 2014 ist parallel hierzu die alltagsintegrierte Sprachförderung angelaufen, die in jeder einzelnen Gruppe unserer Kindertageseinrichtung durchgeführt und dokumentiert wird.Eine gut entwickelte Sprachkompetenz ist die Grundlage für erfolgreiche Lern- und Bildungsprozesse.

 6.12  BISC

Das Bielefelder Screening Verfahren zur Früherkennung von Lese- Rechtschreibschwierigkeiten

Ein gewisser Anteil an zukünftigen Schulanfängern entwickelt eine Lese- Rechtschreibschwäche, die den Kindern eine erfolgreiche Schullaufbahn erschweren. Durch BISC können diese Entwicklungsrückstände in Bezug auf das Lesen und Schreiben bereits vor der Einschulung festgestellt werden.

Mit schriftlicher Genehmigung der Eltern findet dieses Testverfahren ca. 10 Monate vor der Einschulung statt und ermöglicht uns zu erkennen, welche Fähigkeiten für das Lesen und Schreiben lernen vorhanden sind. Zeigt die Auswertung des Tests fehlende Komponenten, wird den Kindern ein 20-wöchiges Förderprogramm, HLL (Hören, Lauschen, Lernen) von täglich 10 Minuten angeboten.

6 b  Ziele im Hinblick auf die Integration von Kindern 

Unsere Kinder erleben in unserer halben Gruppe ihren Tag, hier sind sie integriert und erhalten kontinuierlich gemeinsam mit „Freunden“ Förderung in Kleinstgruppen mit unserer Integrationskraft, die neben der Ausbildung Erzieherin auch B.A. der Sonderpädagogik ist.

Kindern mit Behinderung und Kindern ohne Behinderung bieten wir positive Wirkungsmöglichkeiten und  die Möglichkeit Aufgaben unseres Zusammenlebens zu erkennen und demokratische Verhaltensweisen einzuüben.

Die Umsetzung dieses Ziels setzt die intensive Zusammenarbeit in Bezug auf die Rahmenbedingungen, wie Räumlichkeiten, Kinder, Eltern, Träger des Kindergartens und den Mitarbeiterinnen voraus.

Es bleibt ein fortlaufender Prozess eines jeden Beteiligten durch Annäherung, Verstehen und des Miteinanders. Eine „natürlich“ gelebte Gemeinschaft, die Raum bietet vielfältige Erfahrungen des Miteinanders zu

Be-greifen und zu Er-leben wie :

– Rücksichtnahme und Toleranz

– Dem Ausprobieren neuer Dinge, wobei sich die Kinder gegenseitig ergänzen und  unterstützen

– Öffnung gegenüber des wechselseitigen Lernprozesses

– Erfahren des vertrauensvollen und geborgenem Umgangs im alltäglichen

Miteinander

  • der Weiterentwicklung auf die ganz individuellen Bedürfnisse ausgerichtet
  • Der Entwicklung des Bewusstseins für sich selbst
  • Dem Erkennen und Annehmen von Grenzen und Möglichkeiten
  • Das Erleben von Stärken, die den aktiven Entwicklungsprozess fördern

Alle Ziele gliedern sich in das Kinderbildungsgesetz des Landes NRW

Die Ziele sind als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. Kinder ohne Behinderung lernen

Hilfen selbstverständlich anzubieten, wo sie nötig sind und Hilfen zu unterlassen, wo sie die Selbständigkeit der Kinder mit Behinderung verringern bzw. eingrenzen

 

  1. Tagesablauf

 

Unsere Kindertageseinrichtung ist morgens ab 07:00 Uhr geöffnet.Kinder, die zwischen 07:00 Uhr und 07:30 Uhr kommen, werden vom Frühdienst betreut.

Wenn um 07:30 Uhr  aus jeder Gruppe Mitarbeiterinnen anwesend sind, findet eine Morgenbesprechung statt. Es werden Informationen weiter gegeben und organisatorische Maßnahmen besprochen. Währenddessen nimmt eine weitere Mitarbeiterin die Kinder in ihrer Gruppe in Empfang.

Nach einer morgendlichen Absprache innerhalb der Gruppe bestimmen die Kinder  selbst mit wem, wo und womit sie spielen. So lernen sie, sich mit bestehenden Spiel- und Gruppenregeln, sowie Gruppenübergreifenden Regeln, auseinanderzusetzen. Sie finden Spielpartner und nehmen so einen festen Platz in der Gruppe  ein.In dieser Phase können die Kinder ihren Spielbedürfnissen nachgehen, verschiedene Dinge ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln.Gleichzeitig können die Kinder selbst entscheiden, wann und mit wem sie frühstücken möchten.Den Kindern stehen verschiedene Getränke wie Milch, Kakao und Wasser zur Verfügung. Es ist daher nicht nötig, dass die Kinder von zu Hause ein Getränk mitbringen.Einmal in der Woche findet ein Gruppenfrühstück statt. Die Kinder brauchen an diesem Tag kein eigenes Frühstück mitbringen. Gemeinsam bereiten wir mit den Kindern ein Frühstücksbuffet, backen Waffeln oder Pfannkuchen, kochen Pudding oder Nudeln.

Dienstag                   –           gelbe Gruppe

Mittwoch                    –        orange Gruppe

Donnerstag                –        grüne Gruppe

Freitag            –                    blaue Gruppe

Im Laufe des Vormittags finden gezielte Angebote wie z. B. spielen, kreatives gestalten, malen, experimentieren, oder nach draußen gehen statt.

Hier werden die verschiedenen Fähigkeiten des Kindes angeregt, gefestigt und gefördert. Diese Aktivitäten richten sich nach dem jeweiligen Gruppenprojekt.

Zusätzlich bieten wir in Kooperation Folgendes an :

Donnerstagvormittag  Plattdeutsch  über den Heimatverein

Mittwochvormittag      Projekt Märchen über die Stadtbibliothek

Nach dem gemeinsamen Aufräumen findet als Abschluss des Vormittags entweder ein Stuhlkreis statt, wo wir gemeinsam singen und spielen, eine Geschichte erzählen, oder über das Erlebte vom Vormittag sprechen. Oft beenden wir den Vormittag auch mit einem gemeinsamen Singen aller Kinder oder mit einem Freispiel auf unserem Außengelände.

In der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr werden die Kinder, die 35 und 25 Stundenkontingente gebucht haben abgeholt.

U3 Betreuung  Kinder ab 2 Jahren

Seit August 2010 betreuen wir sechs Kinder ab zwei Jahren. Diese sechs Kinder sind integriert in einer reduzierten Gruppe von 20 Kindern im Alter von zwei Jahren bis zu Beginn der Schulpflicht. Unsere Kinder ab zwei  Jahren haben  eine gemeinsame Eingewöhnungszeit mit einem Elternteil, bis sich eine gute Beziehung zu den Mitarbeiterinnen der Gruppe gebildet hat.

Die Projektarbeit in dieser Gruppe findet genau wie in den anderen Gruppen statt, orientiert sich jedoch in den Angeboten stärker an den jeweiligen Altersgruppen.

Die Zweijährigen Kinder  werden in einem gesonderten Raum gewickelt um die Intimsphäre zu schützen. des Weiteren haben diese Kinder auch die Möglichkeit im Vormittagsbereich zu schlafen. Ein Kindergartenjahr vor Schulbeginn wechseln die Kinder in eine andere Gruppe.

Ganztagsbetreuung   ( 45 Stundenbuchung)

 Blockbetreuung (35 Stunden durchgängig bis 14 Uhr))

Um 12:30 Uhr treffen sich die Übermittagkinder zum gemeinsamen Essen am Mittagstisch. Die Kinder essen gemeinsam an drei Mittagstafeln, unterteilt nach Blockkindern, älteren und jüngeren Kindern. Diese Gruppierung besteht vom Mittagessen über die Ruhephase bis in den Nachmittagsbereich. Das Mittagessen wird vom Mensaverein KTG Gesamtschule geliefert. Der wöchentliche Menüplan hängt für die Eltern sichtbar aus.

Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr ,in der Ruhephase ,

treffen sich die  Kinder nach dem Zähne putzen, um eine entspannende Geschichte zu hören ,an einer Meditation teilzunehmen bzw. zu schlafen.

.Am Nachmittag

ist unser Kindergarten von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Alle Kinder haben die Möglichkeit die Angebote am Nachmittag zu nutzen, die als Vertiefung zum Vormittag zu sehen sind oder sich mit Kindergartenfreunden zu verabreden.

Die Nachmittagsangebote werden den Eltern über einen Aushang im Eingangsbereiche wöchentlich bekannt gegeben.

Wöchentlich finden neben unseren Projekten folgende Kooperationsangebote statt:

Dienstagnachmittags Projekt Fußball mit der KTG Gesamtschule

Mittwochsnachmittags  Judo  in Kooperation mit GWD Sportverein

Donnerstagnachmittag  Musik mit der integrativen Kunst und Musikschule

  1. Geburtstag

Der Geburtstag ist für jedes Kind ein besonderer Tag, auch in unserer Kindertageseinrichtung.

Für alle sichtbar trägt es einen Geburtstagskranz oder eine Geburtstagsbrosche.

Zum ersten Kindergartengeburtstag bekommt das Kind ein eigenes Lebenslicht, das zu jedem weiteren Geburtstag entzündet wird.

Das Kind feiert in seiner Gruppe und entscheidet selbst, was es gerne an die anderen Kinder verteilen möchte (z. B. Waffeln, Eis, Kuchen, Brote oder eine kleine Süßigkeit). Es kann sich auch ein kleines Geschenk aussuchen und im Stuhlkreis werden je nach Wunsch des Kindes Lieder gesungen, gespielt und gefeiert.

Zur Erinnerung an diesen Tag, gestalten wir mit den Kindern eine Geburtstagskarte.

 

  1. Schulanfänger

Wöchentlich,am Vormittag findet in unseren Gruppen für unsere zukünftigen Schulanfänger der ABC-Kreis statt. Hier  bieten wir spezifische Angebote in Form von Spielen, Kreatives Gestalten, Gesprächen und vieles mehr an,  entsprechenden der unterschiedlichen Bildungsbereiche des KiBiz.

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl aller zukünftigen Schulanfänger zu stärken, unternehmen wir Folgendes gemeinsam :

Unsere Schulanfänger besuchen:

  • das Mindener Museum
  • die Polizeistation in Minden
  • die Sparkasse Minden
  • das Puppentheater in Bielefeld
  • den Zoo in Osnabrück
  • die Grundschulen in Dankersen
  • Feuerwehr
  • Kennenlernen der Dankerser Kirche bis hoch in den Glockenturm
  • Die Bedeutung der Kirchenfenster in unserer Dankerser Kirche
  • Mitgestaltung unserer Familiengottesdienste
  • Schwimmkurs/Wassergewöhnung im Dr.Faust Bad Bückeburg

 10.Arbeit im Team

Eine gute, harmonische Teamarbeit ist die Basis für unsere Zusammenarbeit.

Das heißt:

  • sich noch besser kennen zu lernen,
  • Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen,
  • offen zu werden füreinander,
  • Stärken und Schwächen zu tolerieren,
  • miteinander zu arbeiten und
  • gemeinsam Verantwortung zu tragen.

Dazu gehören unsere wöchentliche Teambesprechung, donnerstags von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr und die monatliche Team Besprechung von 16 Uhr bis 17 Uhr .

Hier werden alle Belange unserer Arbeit, Gruppenübergreifende Planungen, etc. besprochen Die Bekanntgabe der Themen erfolgt rechtzeitig über die Morgenbesprechung.

In den Gruppenbesprechungen geht jedes Gruppenteam in intensive Planung und Vorbereitung bezüglich der Arbeit innerhalb der Gruppe. Des Weiteren finden in diesem Rahmen die Elterngespräche und das Führen der Entwicklungsdokumentation jedes Kindes statt. Um eine pädagogisch sinnvolle Arbeit leisten zu können, ist es für uns wichtig, kontinuierlich an Fort- und Weiterbildungen sowie an Fachtagungen teilzunehmen.Außerdem besuchen wir regelmäßig Arbeitskreise, in denen Erzieherinnen aus den Kindertageseinrichtungen Barkhausen, Kleinenbremen, Meißen und Nammen zusammen kommen, um sich über aktuelle Themen auszutauschen.

 

  1. Zusammenarbeit mit dem Träger

Von großer Bedeutung für unsere Kindertageseinrichtung ist die gute Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung und dem Träger.

Dies spiegelt sich durch gemeinsame Dienstbesprechungen mit Pastor Marczinzik, der Kindergartenpresbyterin Frau Jährig und den Mitarbeiterinnen, als auch durch regelmäßigen Informationsaustausch (z. B. Terminabsprache usw.) wieder.

Ein anderer fester Bestandteil zwischen Träger und Kindertageseinrichtung ist zum einen der Informationselternabend für die neuen Eltern, an dem der Träger seine Aufgaben, Pflichten und Wünsche darstellt, zum anderen die Teilnahme an der Elternversammlung.

Zu den regelmäßig stattfindenden Presbyteriumssitzungen werden wir, wenn es um den Punkt Kindertageseinrichtung (z. B. Haushaltssitzung, Personalbesetzung usw.) geht, bei Bedarf eingeladen.

Einen großen Stellenwert nimmt die Zusammenarbeit zwischen dem Träger und der Einrichtung in Form von regelmäßigen, gemeinsamen Kindergarten- und Familiengottesdiensten, als auch die Planung von Kindertageseinrichtungs- und Gemeindefesten ein.

 

  1. Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Unser Auftrag, die Menschlichkeit Gottes an Kinder und unsere Mitmenschen weiterzugeben, spiegelt sich in der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Kindertageseinrichtung wieder.

Durch regelmäßigen Informationsaustausch wird die Basis für ein konstruktives Miteinander aller Gruppen gewährleistet.

Neben den dienstlichen Stellenbeschreibungen ist das gelebte christliche Miteinander zwischen Kindertageseinrichtung und Kirchengemeinde ein sichtbares Zeichen.

Dazu gehören u. a. Kontakte zu den Gruppen der Kirchengemeinde und die schon im Punkt „Unser christlicher Auftrag“ beschriebenen Aktivitäten.

(Anlehnend an das Leitbild der evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Minden)

 

  1. Zusammenarbeit mit den Eltern

Unsere Kindertageseinrichtung ist eine die Familien ergänzende Einrichtung.

Die Erziehungsberechtigten tragen die erste Verantwortung für ihr Kind. Wir können die Familie nicht ersetzen, sondern Hilfen für die persönliche Entwicklung des Kindes anbieten.

Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist daher ein wichtiger Bestandteil unserer Tätigkeit.

Um die Ziele unserer Arbeit verwirklichen zu können, sind wir auf die Mitarbeit der Eltern angewiesen.

Deshalb gibt es in unserer Einrichtung neben der intensiven Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat, eine Vielzahl von Angeboten bei denen sich die Eltern informieren, beteiligen und mitgestalten können.

Gespräche

  • Aufnahmegespräch
  • Elterngespräche beim Bringen und Abholen
  • Ausführliche Gespräche nach Terminabsprache
  • Elternabende
  • Themenelternabende
  • Informationselternabende für „neue“ Eltern
  • Kennenlernelternabende mit Elternversammlung
  • Gruppeninterne Elternstammtische
  • Gruppenausflüge
  • Elternbriefe
  • Info-Pinwand
  • Homepage
  • Projektplan
  • Buchausstellungen
  • Eltern-Kind-Aktionen ( Nachmittage, Ausflüge, Feste)
  • Familiengottesdienste

 

14.Gremienarbeit

Die Kindertageseinrichtungen  für Kinder ergänzen die Betreuung und Erziehung in der Familie,  deshalb sollten Mütter und Väter das Recht nutzen, mitzuwirken.

Die Partizipation unserer Eltern findet sich innerhalb unseres Qualitätsmanagementhandbuchs in ausführlicher Form.

In allen Kindertageseinrichtungen können die Eltern in drei Gremien mitwirken:

  • in der Elternversammlung
  • im Elternbeirat und
  • im Rat der Einrichtung.

 

14.1.  Elternversammlung

Zur Elternversammlung treffen sich die Erziehungsberechtigten der Kinder einer Einrichtung. Mütter und Väter haben das Recht, vom Träger der Einrichtung Auskunft über alle die Einrichtung betreffenden Angelegenheiten zu verlangen und sich dazu zu äußern. Die Elternversammlung kann auch in der jeweiligen Gruppe stattfinden.

Die Elternversammlung wählt den Elternbeirat.

 

14.2.  Elternbeirat

Der Elternrat besteht aus Vertretern der Eltern, die von der Elternversammlung gewählt werden. Aus jeder Gruppe sollen Mütter und Väter im Elternbeirat vertreten sein. Deshalb werden aus jeder Gruppe ein Mitglied und ein Ersatzmitglied gewählt.

Der Elternbeirat arbeitet mit dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften vertrauensvoll zusammen. Er vertritt die Interessen der Eltern gegenüber dem Träger und den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Eltern sollen wissen, wer ihre Kinder betreut. Unter anderem ist der Elternbeirat bei der Einstellung und der ordentlichen Kündigung von pädagogischen Kräften zu hören.

Der Elternrat tagt bei Bedarf und bedient sich neben dem persönlichen Gespräch unterschiedlicher Informationsplattformen.

 

14.3.  Rat der Einrichtung

Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung bildet der Elternbeirat den Rat der Tageseinrichtung.

Besonderheit in unserem Rat ist, dass in der Trägervertretung kontinuierlich die Ortsvorsteherin teilnimmt, so dass eine intensive  örtliche Zusammenarbeit zusätzlich stattfinden kann.Im Rat unserer Kindertageseinrichtung beraten die Mitarbeiter die Grundsätze der pädagogischen Arbeit. Hierzu gehören auch die Ausstattung der Einrichtung und die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern.Der Rat der Einrichtung ist ein Beratungsgremium, in dem gemeinsam von den vorgenannten Beteiligten alle die Kindertageseinrichtung berührenden Fragen besprochen werden sollen, mit dem Ziel der Herstellung von Einvernehmen und gegebenenfalls der Aufgabe, Vereinbarungen möglich zu machen.

Der Rat der Einrichtung tagt mindestens einmal jährlich.

 

  1. Zusammenarbeit mit dem Förderverein

Der Förderverein ist ein wichtiger Begleiter für unserer Kindertageseinrichtung.

Viele Veranstaltungen und Aktionen wären ohne die finanzielle Hilfe des Fördervereins nicht möglich.

So unterstützt der Förderverein die Biberburgkinder auf vielerlei Art und Weise.

Zum Beispiel:

  • Finanzierung Künstlern wie Puppenbühne, Liedermacher etc.
  • Zuschuss zum „Schwimmkurs der Schulanfänger“
  • Fahrt der Schulanfänger zum Theaterbesuch nach Bielefeld
  • Geschenke zu verschiedenen Anlässen wie Nikolaus, Weihnachten,Ostern
  • Kauf von Spiel- und Beschäftigungsmaterial
  • Zuschuss zur Abschlussaktion der Schulanfänger

Ferner bieten die Mitglieder des Fördervereins den Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtung ihre praktische Hilfe an.

Zum Beispiel:

  • Instandsetzung des Außengeländes (neuer Sand usw.)
  • Sommerfest
  • Laternenfest

An den in regelmäßigen Abständen stattfindenden Sitzungen des Vereins nehmen zwei Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtung teil.

Die Ansprechpartner des Fördervereins:

Vorsitzende(r)                         Frau Kording

1.Stellvertreter(in)                  Herr Eisenberg

2.Stellvertreter                        Frau Rust

Schriftführerin                         Frau Niemeyer

Kassenführer(in)                    Herr Heidkamp

Kassenprüfer                          Frau Ahlborn

Kassenprüfer                          Herr Simon

Vertreterin des Trägers          frau Jährig

Vertreterinnen der Kindertageseinrichtung

Frau Schick und Frau Neufeld

Beitrittserklärungen zum Förderverein erhalten Sie bei Wunsch in unserem Kindergarten oder können auf unserer Homepage www.kindergarten-dankersen.de herunter geladen werden.

 

  1. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Um jedes Kind individuell fördern und auffangen zu können, arbeiten wir im Kontakt mit den Eltern mit  u.a. folgenden Institutionen zusammen:

  • Grundschulen (siehe Ausführungen)
  • Polizei (siehe Ausführungen)
  • Deutsches Rotes Kreuz (siehe Ausführungen)
  • GWD Sportverein
  • Heimatverein
  • KTG Gesamtschule
  • Jugendhaus Alte Schmiede
  • Integrative Kunst und Musikschule
  • Stadtbibliothek
  • Gemeindebücherei

Darüber hinaus findet eine Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen statt :

  • Jugendamt / Allgemeiner Sozialer Dienst
  • Interdisziplinäres Frühförderzentrum im Johanes Wessling Klinikum
  • Interdisziplinäres Frühförderzentrum Veltheim
  • Therapeuten wie u.a. Logopäden, Ergotherapeuten
  • Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen
  • Sprachheilschule Eickhorst, Sonderpädagogische Schulen Kreis Minden
  • Kreiskirchliche Verwaltung
  • Referat der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder
  • Schulen (Real-Gesamtschule und Leo-Symp-Berufskolleg)
  • Gesundheitsamt

 

16.1.  Zusammenarbeit mit den Grundschulen :

Zur Grundschule Dankersen/Leteln  sowie der Primusschule besteht ein guter Kontakt.

Es findet ein regelmäßiger Austausch zwischen Lehrerinnen, Lehrern und den Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtung statt.

Bedingt durch die gesetzliche Vorgabe des Kinderbildungsgesetzes ,besteht eine kontinuierliche Zusammenarbeit ,mit dem Wunsch ,bei den Kindern das Fundament zu stärken, damit sie erfolgreich in die Schule starten.

Unter anderem erhalten wir jedes Jahr eine Einladung mit den Schulanfängern die Schule kennen zulernen und eine Pause und eine Unterrichtsstunde zu erleben. 

16.2.  Zusammenarbeit mit der Polizei:

Im Frühjahr kommt ein Beamter der Polizei in den Kindergarten.

Die Schulanfänger sehen einen Film zur Verkehrserziehung. Anschließend macht der Beamte mit ihnen einen Spaziergang zur Schulwegsicherung.

Ferner besuchen die Mitarbeiterinnen mit den Kindern die Polizeiwache an der Marienstraße.

So lernen die Kinder den Arbeitsplatz der Polizisten kennen und hören von ihrem umfangreichen Aufgabengebiet.

Dieser Besuch ist sehr interessant und bereitet den Kindern viel Spaß. Andererseits werden auch möglicherweise vorhandene Ängste abgebaut.

Seit 2007 werden die Schulanfänger zu einem Weihnachtskonzert mit Ralf Niersmann unter dem Thema Sicher durch die Weihnachtszeit, ins Mindener Stadttheater eingeladen.

 16.3.  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz:

Seit Jahren ist es eine Tradition, dass die Biberburgkinder zur Adventsfeier am 1. Advent beim DRK  Dankersen eingeladen werden.Hierfür basteln die Kinder mit ihren Eltern im Kindergarten Adventsschmuck und schmücken damit verschiedene Tannenbäume.In Begleitung des Posaunenchors singen sie Adventslieder für die Gäste.Zur Belohnung überreicht der Nikolaus jedem Kind eine Überraschung.

Ein Erste Hilfe Kurs in Kooperation mit DRK Mitarbeitern vor Ort findet für die Mitarbeiterinnen statt. In Planung ist eine Erste Hilfe Schulung für unsere Schulanfänger.

  • Zusammenarbeit mit Sportverein GWD Dankersen

Seit Sommer 2012 bieten wir in unserer Einrichtung in Kooperation mit dem örtlichen Sportverein GWD jeden Mittwoch eine Judogruppe an. Das besondere an diesem Angebot ist, dass an den Grundschulen ebenfalls Judo angeboten wird, so dass die Kinder nach Abschluss ihrer Kindergartenzeit weiterhin dieses Angebot wahrnehmen können bis einschließlich des Besuchs der KTG Gesamtschule.

Stand  Januar 2015